SothA Gelsenkirchen:  Betreuung und Behandlung

 

Betreuung und Behandlung

Aufbau der Behandlungskonzeption
Leute Kreis Fotograf-Hofschlaeger Quelle: © Hofschlaeger / PIXELIO

Enge Einbindung in sämtliche den Gefangene betreffenden therapeutischen Prozesse von der Aufnahme bis zur Entlassung.

  • Erkennen der alltäglichen und besonderen Probleme der Gefangene und verstehendes Reagieren
  • Sich als Gesprächspartner und Kontaktperson anbieten
  • Sich als Person mit den eigenen Vorstellungen, Wünschen und Gefühlen einbringen
  • Durch persönliches Verhalten Verhaltensalternativen aufzeigen
  • Einwirken auf Umgangsformen
  • Hilfestellungen geben, damit die Gefangene Regeln für das Zusammenleben finden und akzeptieren lernen
  • Hilfestellung geben, damit die Gefangene die Probleme in ihren sozialen Bezügen erkennen und ansprechen lernen
  • Unterstützung der Kontakte außerhalb der Anstalt (Durchführung von Besuchen, begleiteten Ausgängen, Vorbereitung von Ausgängen und Urlauben, Hausbesuche)
  • Freizeitangebote initiieren, fördern und leiten
  • Führung regelmäßiger Einzelgespräche zur Aufarbeitung persönlicher Probleme des Gefangenen
  • Mithilfe bei der Klärung familiärer Probleme
  • Mithilfe bei der Entlassungsvorbereitung
  • Eigenständige Verhaltensbeobachtung
  • Mitsprache bei Vollzugslockerungen und vorzeitiger Entlassung/Beurlaubung sowie Verlegungen
  • Mitwirkung bei der Gestaltung des Behandlungsplans
  • Aktive Teilnahme an Behandlungsgesprächen, wobei diese ohne Teilnahme des AVD nur in Ausnahmefällen stattfinden, da die Abteilungsbeamten ansonsten den Entwicklungsprozess des Gefangenen nicht verfolgen können
  • Aufgreifen und Weitergabe von beobachteten Auffälligkeiten
  • Teilnahme an Wohngruppensitzungen sowie deren Leitung durch erfahrene Bedienstete in Vertretungsfällen
  • Teilnahme und Leitung von Rückfallprophilaxe-Gruppen

Die vorliegendende Konzeption ist in ihrer Gliederung an das Modell von Müller-Isberner angelehnt, nach dem „das Behandlungskonzept einer kriminaltherapeutischen Institution auf drei Ebenen zu verankern ist“ (Müller-Isberner, 1998, S. 198).Zurzeit wird das Behandlungskonzept der Sozialtherapeutischen Anstalt überarbeitet. Nach Fertigstellung können Sie sich hier über unsere Arbeit informieren.


 

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